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Grundlagen und Grundbegriffe zum Thema Funk

Elektromagnetische Wellen sind, physikalisch gesehen, sich mit Lichtgeschwindigkeit kugelförmig ausbreitende Schwingungen des elektromagnetischen Feldes.
Zu ihnen gehören Funkwellen, Mirkowellen, Infrarotstrahlung, sichtbares Licht, UV-Strahlung sowie Röntgen-und Gammastrahlung.

Elektromagnetische Wellen sind, physikalisch gesehen, sich mit Lichtgeschwindigkeit kugelförmig ausbreitende Schwingungen des elektromagnetischen Feldes.
Zu ihnen gehören Funkwellen, Mirkowellen, Infrarotstrahlung, sichtbares Licht, UV-Strahlung sowie Röntgen-und Gammastrahlung.

Der Unterschied zwischen diesen Wellentypen liegt in Ihrer Frequenz und Ihrer

Wellenlänge.

Funkwellen, deren Frequenz zwischen 10 kHz (Kilohertz) und 300 GHz (Gigahertz) liegt, werden als Funkwellen bezeichnet. iN den höheren Frequenzen liegen die Bereiche der Wärme- oder Infrarothstrahlung, des sichtbaren Lichtes und der Röntgenstrahlung.

Hörmann Sendefrequenzen

Die Hörmann Funksystem nutzen, je nach Typ, unterschiedliche Sendefrequenzen. Die jeweiligen Sendefrequenz ist durch die Tastenfarbe des Senders geknnzeichnet.

 

27 MHz           grüne Tastenfarbe

40 MHz           graue Tastenfarbe

433 MHz         orange Tastenfarbe

868 MHz         blaue Tastenfarbe

 

 

ISM-Band

Für industrielle, wissenschaftliche und medizinische Anwendungen sind bestimmte Freqenzbereiche, innerhlab des sogenannten ISM-Bands (Industrial-Scietific-Medical) festgelegt und freigegeben.

Die ISM-Bandbereiche liegen, für Länder in denen die R&TTE-Richtlinie (1999/05/EG) gilt, in folgenden Frequzbereichen:

26,9-27,2   MHz

40,6-40,7   MHz

433,05-434,79 MHz

868-870 MHz  (dieser Bereich fällt nicht in das ISM Band, ist jedoch zulassungsfrei

 

Der Betreib von Geräten innerhlab dieses ISM-Bandes bedarf in der Regel keiner Genehmigung. Dabei sind die länderspezifischen Richtlinen zu beachten.

Die maximal zulässsige Sendeleistung im ISM-Band liegt im Milliwattbereich.

Die Hörmann Funkkomponenten liefgen mit 27 MHz, 40 MHz, 433 MHz und 868 MHz in diesem ISM-Band und sind so ausgelegt, dass die Sendeleistung für den Betreib der Funkkomponenten in Gebäuden, aus dem Auto erhaus, im Außenbereich und bei schwierigen Installationsbedingungen ausreicht und die Störanfällig minimal ist.

Duty Cycle

Bei einem Duty Cycle Wert von 10 % darf ein Sender innerhlab einer Stunde sechs Minuten in der entsprechenden Frequenz senden. Dieser Wert wird, aufgrund der kurzen Sendezeiten der Hörmann Koponenten, selbst bei Dauerbetätigung nicht erreicht.

Ein kleiner Duty Cycle Wert (z. B. 0,1 % ) sorgt dafür, dass das verwendete Frequenzband nahezu immer frei und somit eine erhöhte Überteragunssicherheit gegeben ist.

Die Hörmann Funksysteme zeichnen sich durch ein hohes Maß an Störungsfreiheit und Übertragunssicherheit aus. Dies wird vor allem erreicht durch:

-definierte Funkübertragszeiten

- kurze, festgeschriebene Sendezeiten

- Wiederholung der Sendesignale und

- Verschlüsselung

Reichweiten

die Enerige ausgesendeter Funkwellen nimmt bereits nach kurzer Entfernung stark ab. Diese Abnahme an Energie verhält sich dabei umgekehrt proportional zum Quadrat der Entfernung.

Abschirmungs-und Absorptionseffekte, Reflexion und Interferenz

Funkwellen können geschwächt, umgelenkt, gedreht oder ausgelöscht und manchmal auch verstärkt werden. Die Fachbegriffe dafür sind Absorption, Reflexion, Polarisation und Interferenz.

Absorption

Funkwellen werden beim Durchgang durch Gegenstände abgeschwächt oder absorbiert. Während manche Wellen (Licht, UC-und Infrarotstrahlung) feste Materie (z. B. Mauern, Möbel) nicht durchdringen können, ist dies Funkwellen möglich.

Beim Durchtritt durch das Material verlieren die Funkwellen einen Teil ihrer Energie durch Absorption. Die Stärke der Abschwächung hängt von ;

-der Dicke

-der Beschaffeinheit und

-der Dichte der Materialien ab.

Auch hohe Feuchtigkeit in den Materialien kann zu stärkerer Abschwächung führen.

Reflexion

Metalle wirken als Reflektor für Funksignale und können von Funksignalen nicht oder nur mit großen Verlusten durchdrungen werden.

Reflexion tritt auch an metallischen Gegenständen und Oberflächen (Baustahl, Installationsrohre, Türrahmen und Metalltüren, Metallfolien an Wärmedämmungen, metallbedampften Wärmeschutzgläsern oder Metallschränken ) auf.

Funkwellen werden daran-wie Licht von einem Spiegel- reflektiert. Hitner diesen Gegenständen entsteht ein Funkschatten, davor kann es zu einer Verstärkung der Intensität kommen.

Empfänger in metallgekapselten Bereichen (Metallschränke, metallumschlossene Räume) können von aussen per Funk nicht oder nur schwer angesteuert werden.

Polarisation

Funkwellen werden von der Sendeantenne  mit einer bestimmen Schwingungsebene ausgesendet (Polarisation) Die Empfangsantenne hat ebenfalls eine bevorzugte Schwingunsebene. Sind beide annähernd gleich, ergibt dies die bestmögliche Empfangsempfindlichkeit.

Funkwellen werden an (metallischen ) Oberflächen nicht nur reflektiert, sondern auch in Ihrer Schwinungsebene gedreht. Im ungünstigsten Fall entsteht eine 90 ° -Drehnung und die antenne empfängt kein Signal mehr.

 

Interferenz

Interferenz entsteht durch Überlagerung von zwei oder mehreren Wellen. Dabei können sich die überlagerten Wellen sowohl verstärken als auch auslöschen.

Einsatz von Funksystemen und Funkkomponenten

Funksteuerungen sind dann sinnvoll, wenn die Verlegeung von Kabelverbindungen der einzelnen Komponenten aufwendig ist, oder wenn eine flexible Bedienreichweite erforderlich bzw. gewünscht ist.

Sie können Haustüren, Fenster, Garagen-, Hallen-und Gartentore per Funksender öffnen und schließen. Licht, Heizung, Fenster und Jalousien sind ebenfalls klassische Anwendungsbeispiele für funkgesteuerte Komponenten in und an Gebäuden.

Die Funksteuerung bietet hier größtmögliche Flexibilität bei der Montage, der Bedienung und Steuerung dieser Komponenten .

Hörmann führt funkgesteuerte Komponenten für folgende Einsatzbereiche:

-im Hausbereich: Ansteuerung von Toren, Türen, io-homecontrol-Systeme

- im Gewerbebereich: Ansteuerung von Toren und Türen

 

Hörmann Funkkomponenten

Hörmann bietet Funkkomponenten zur Bedienung von Haustüren, Garagen-, Einfahrts-und Hallentoren. Hierbei wird zwischen Sendern, Empfängern und Transceivern unterschieden.

Sender  (Grundfunktion)

Der Sender sendet ein codiertes Funksignal an den Empfänger um zum Beispiel eine Tür oder ein Tor zu öffnen oder zu schließen. Es kann hierbei zwischen montierten, stationären und mobilen Sendern unterschieden werden. Der Funksender wird  mit Enerige aus dem Netz oder aus einer Batterie versorgt.

Hörmann Sendertypen z. B.:

-Handsender             (mobil)

-Unterputzsender       (stationär)

-Funkcodetaster         (stationär)

-Funkinnentaster        (stationär)

-Lichthupensteuerung per Funk   (stationär)

-Funk Sende Modul     (stationär)

 

Empfänger  (Grundfunktion)

Der Empfänger empfängt ein codiertes Funksignal vom Sender und führt den Steuerbefehl, z. H. zum Öffnen oder Schließen, aus. Der Funkempfänger wird mit Strom aus Netz oder von den Antrieben versorgt.

Hörmann Empfängertypen:

- integrierte Empfänger (Im Antrieb eingebaut)

- Externe Empfänger für Torantriebe oder universelle Anwendung mit Relaisausgang

 

Transceiver

Die Grundfunktion ein Transceiver kann sowohl Funksignale aussenden (Senderfunktion) als auch Funksignale empfangen (Empfängerfunktion). So kann eine bidirektionale Kommuikation zwischen Steuer-und empfnagskomponente durchgeführt werden.

Hörmann Transceivertypen:

-externe Empfänger am Antrieb

- Handsender

 

 

 

 

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