



Freifeldreichweite
Die Freifeldreichweite entspricht der Sendereichweite ohne Hindernisse im Freien. Sie dient als Richtwert für die maximal zu erzielende Reichweite des jeweilligen Funksystems.
Die tatsächliche Reichweite hängt von der Summe der Dämpfungsparameter am Einbau- und Bedienungsort (z. b. Sender im Auto; Empfänger hinter Mauerwerk) ab und kann nur abgeschätzt oder praktisch getestet werden.
Nutzen Sie den Wert für die Freifeldreichweite als Ausgangswert bei der Abschätzung der tatsächlichen Reichweite am Montage-und Einsatzort.
Reichweite in Gebäuden und Fahrzeugen
Wenn das Funksignal Mauern, Wände, Garagentor, Fahrzeugblech oder Decken durchdringen muss, reduziert dies dessen Reichweite.
Bei der Betätigung eines Senders aus einem Auto heraus wird die Sendereichweite durch Abschirmungseffekte eingeschränkt.
Führen Sie nach einer gründlichen Vorplanung vor dem Einschatz eines solchen Systems einen Funktionstest mit dem Hörmann Tet-Set bei der geplanten Sender-Empfänger-Entferung durch.
Wirksame Wandstärke
Der Winkel, in dem die Funkwellen Hindernisse (z. B. Mauern) durchdringen, hat großen Einfluss auf die Sendereichweiten.
Wählen Sie die Positionnen der Sender und Empfänger so, dass die gezeichnete Linie nur möglichst kurze Strecken und nicht schräg durch die Wände und Decken verläuft.
Auch Menschen, die sich in der Funkübertragungsstrecke aufhalten behindern Funkwellen. Weiter sollten Sie Däpfungen durch Einrichtungsgegenstände, Bepflanzung, metallisierte Oberflächen, Metallgitter und Armierungen oder Fußbodenbeläge berücksichtigen.
Abstand zu Störquellen
Mögliche Störungsquellen für die Funkübertragung sind:
computer, Mikrowellengeräte, Mobile Telefone, Elektronische Transormatoren, Autio-und Videoanlagen, vorschaltgeräte für Leutstofflampen, Babyphone, Sendeantennen anderer Funksystem (z. b. schnurloses Telefone, Audioübertragung per Funk)
Halten Sie bei der Montage und Bedienung einen möglichst froßen Abstand ein, um Störungen der Funkübertragung zu vermeiden.
Funkschatten
Funkwellen werden durch metallische Gebäudeteile oder Einrichtungsgegenstände abgeschirmt. Auf deren Rückseite entsteht dann ein Funkschlaten, in dem kein Direktempfang möglich sit. Der Empfänger kann die Sendersignale dann nicht mehr auf dem direkten Weg empfangen.
Ob die Funkwellen den Empfänger durch die Umlenkung (Reflexion) an besteimmten Gegenständen und Oberflächen doch erreichen können, sollten Sie von Fall zu Fall durch Testen.
Reflexionen
Das Funksignal nimmt nicht nur den direkten Weg von Sender zum Empfänger, sondern es wird auch an Oberflächen reflektiert.
Interferenz
Durch Reflexion der Funksignale an verschiedenen Oberflächen kommt es am Empfänger zu einer Überlagerung ( Interferenz) des direkten Signals mit allen Signalen der indirekten Strahlengänge. Je nach Lage des Senders/Empfängers können sich so die Funksignale gegenseitig aufheben und er Empfänger hat keinen Empfang.
Häufig können Sie den Empfang durch Verschieben von Sender oder Empfänger verbessern.
Dämpfung durch verschiedene Werkstoffe
Müssen auf der Strecke zwischen Sender und Empfänger die Funkwellen diverse Hindernisse oder Materialien durchdringen, werden die Funkwellen aubgeschwächt, was als Dämpfung bezeichnet wird.
Beachten Sie, dass Feutigkeit in den Materialien oder in der Umgebungsluft zu erhöhter Dämpfung führen kann.
Permanent-Link: http://www.garagentorteam.de/informationen-planung-und-montage-von-hoermann-funksystemen-59.html
Zuletzt geändert am 2009-11-30 10:34:01
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